Jubelegoismus

Eigentlich ist es ja absurd. Da pflegt man wöchentlich seine Abneigungen gegen bestimmte Vereine, aber sobald sie einem was Gutes tun könnten, ist man vehement für sie. So geschehen Samstag Abend auf meiner Couch, als ich dem ungeliebten HSV gegen die inzwischen noch ungeliebteren Bayern meine Anfeuerungsrufe schenkte. Ich meine mich zu erinnern, dass ich irgendwann zu Beginn dieses Blogs mal Unverständnis für genau dieses Verhalten von Fußballfans gezeigt hatte. Inzwischen hab ich es verstanden: Mir doch egal, wer dafür sorgt, dass wir Tabellenführer sind. Hauptsache wir sind’s. 

Meine Lieblingsgeschichte des Wochenendes erzählte aber ein Ex-Dortmunder mit seinen schwarz-gelb bekleideten Schuhen. Als hätte sich dieses Tor jemand für ein Fußballmärchen ausgedacht.

ein Kommentar

  1. F??r das Anfeuern eines ansonsten ungeliebten Vereins muss man sich doch nicht sch??men. Abneigung kennt Abstufungen. Ein Beispiel: So sehr ich auch den FC Bayern nicht mag, er steht immer noch weit ??ber jedem italienischen Verein oder Real Madrid (Sorry an ??zil, Khedira und Sahin). Wenn Bayern also gegen so einen Verein spielt, kann der Sieg gar nicht hoch genug ausfallen. Total normal. 🙂

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