Gut geträumt, schlecht geschlafen

30. April 2013, Bernabeu, 90. Spielminute. Es steht 3:0 für Real Madrid. Wir sitzen in einer Kneipe, allesamt schwarzgelb gekleidet und die Hände vor den Gesichtern. „Denkt an Málaga, denkt an Málaga, denkt an Málaga!“ sagt einer von uns immer wieder, keine Ahnung wer. Dann Ilkay Gündogan, Freistoß, gute Position. Und auf einmal ist der Ball direkt im Netz. Der Rest ist Jubel.

Nach dem abgeklungenen Wahnsinn und den nachgeorderten Schreck-Bieren gucke ich auf mein Handy. Nachrichten von Bayern-Fans: „Naja, vor euch müssen wir ja keine Angst haben. Was war das denn? Duselsieg!“ Meine Mutter: „Das war aber knapp. Bayern gewinnt sicher das Finale.“ Twitter lass ich zu, der späte Triumph schmeckt ohne solche Nachrichten ohnehin viel süßer.

1. Mai 2013, Camp Nou, 90. Spielminute. Barça bekommt ebenfalls einen Freistoß zugesprochen. Leo Messi tritt an, schießt ein Tor. Es ist das 5:0.

Ich wache auf.

(Hinweis: Ich habe das wirklich genau so geträumt. Am Sonntag. Kein Wunder, dass ich mich am nächsten Tag unausgeruht fühlte. Um des deutschen Fußballs und meiner Nerven willen hoffe ich aber auf andere Spielverläufe. Jetzt will ich dieses deutsch-deutsche Finale. Heiß wie Frittenfett, würde Kloppo sagen.)

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